Indianer!!!!!!!!!

•November 16, 2008 • Kommentar schreiben

nur ma so nen Artikel zwischedurch

Ich lebe hier ja in einer Indigenen Familie. Hier gibt es die Ureinwohner Ecuadors, die Indigenas. Dann kamen irgenwann die Europäer. Jetzt gibt es hier auch noch die Mestizen, ne Mischung zwischen den beiden. Zum Teil gibts schon rassistische Probleme, mehr kleinere als grössere. Zumindestens sind die Ureinwohner Amerikas, Dank dem Kolumbus, dessen ankunft hier auch gefeiert wird, und seinem Irrtum, die Indianer sind. Und ich hatte letztens grossen Spass mich mit meinem, ich glaube 19 jährigem  Gastbruder, Pablo über die europäischen Bilder von Indianern zu unterhalten. Über Personen mit Federn in den Haaren, die sich gegenseiteig mit „Hau“ grüssen. Zum einen sind die Indianer mit den Federn, wenn dann eher die Indiander der USA, die es glaub ich wohl nich mehr gibt. Zum anderen wird hier zwar „Hau“ gesagt was aber so viel wie „Was“ heisst. Kommt meiner Kenntnis daher, dass, wenn die Europäer gegrüsst haben und die „Indianer“ nachgefragt haben: „Hau?“, die Europäer dieses als Gegengruss interpretierten.

Mehr über die Inianer später….

Des Fusses zweiter und dritter Teil

•November 16, 2008 • Kommentar schreiben

Damals, in den ersten drei Wochen, in denen wir hier ankamen, uns einlebten und unsere Einführungsseminare hatten, passierte es zum zweiten Mal. Es war echt nett, dass man alle wieder sehen konnte, die man in Deutschland bei den Seminaren liebgewonnen hat. Zwischen dem Programm hatten wir immer wieder Zeit in dem kleinen Hof des Hostals Volleyball spielen.

Und eines Tages als wir mal wieder spielten, flog wie öffter Mal, der Ball über die Mauer, die wie viele hier, zum Einbrecherschutz, mit Scherben bespickt ist und ich habe mich, wie öffter Mal, bereiterklärt, aus dem Hostal heraus über die Ytong-Mauer (Ytong steine sind hier sehr oft genutzt um Häuser etc zu bauen) um die Ecke zu klettern, um den Ball zu holen, wie öffter Mal. Doch dieses Mal, gab die erste Reihe dieser, ich glaube knapp über zwei meter hohen Mauer ab, und ich stürzte mit den Steinen zu Boden. Und beim Aufprall gaben dann auch noch meine Zehen nach, als einer dieser Blöcke mit seiner Kannte auf diese aufschlug. Der Artzt sagte mir zwar, dass mein Fuss nur total angeschollen sei, da die Zehen geprellt seien, doch das war im August und jetzt ist Novermber und meine Zehen sind immer noch etwas grösser als normal und etwas eingeschränkt in der Bewegung also vielleicht waren sie doch gebrochen.

Doch das ist ja noch nicht alles, denn alle guten Dinge sind schliesslich drei und dieses war der zweite Streich und der dritte Folgt so gleich. Denn dieses Wochenende, dass zum einen etwas ruhiger als die anderen zu werden versprach, da viele aus unserem Haus nach Quito in die Hauptstadt fahren wollen, wurde wirklich etwas ruhiger. Doch der Grund liegt in der Woche.

Also meine Woche:

Vier acht Meter lange Bambusstangen, zehn vier Meter lange Holzbretter, zweiundvierzig  sechs Meter lange plattgeschlagene Bambusstangen, die so zu Bambusbrettern wurden, liegen auf dem Dach unserer Camionetta (Pickup) und dienen mir als Dach, zwei Sack Hühnerfutter und ein Sack Meerschweinchenfutter als Kopfkissen so liege ich hier auf der Ladefläche auf dem Weg aus Otavalo raus  nach Tocagón. Das war schon eine interessante Tour.

Am Tag danach, nach der Schule, ging es nach Otavalo und dann mit Alex, Annika und Maike auf nach Ibarra um nach zwei Stunden Wartezeit und einem kurzen Supermarktbesuch wieder zurück nach Otavalo, doch nun um ein Censo, das wir Dank unserem Visum ,das wir seit unserem kurzen Quitotripp an einem Freitag ein paar Wochen zuvor und Dank toller Orgenisationsarbeit Celias haben, reicher und 4 Dollar mindestens ärmer. Am nächsten Tag, der eigentlich man könnte fast sagen, mein bester Tag hier war, passierte es dann mal wieder. Ich hatte riesigen Spass an diesem Tag beim spielen mit den Kindern und so gegen sechs Uhr abends, rannte ich auf Grund guter Laune die „Strasse“ (Feldweg) zu unserem Haus herunter und so gut wie angekommen stolperte ich und stürzte. Ich rappelte stellte fest, dass mir so gut wie nichts weh tat. Und als ich aufsah bemerkte ich eine unserer Nachbarinnen, die mit einer langen Holzstnage bewaffnaet mich ansah und sich vermutlich fragte:“ was macht der denn da?“ und ich fragte mich:“ was macht die denn da?“ Eine echt witzige Situation. dann erkärte sie mir, dass ihr Hahn bei unseren Hühnern mit auf dem Baum, auf den sie immer zum schlafen klettern, sitzt. Da ihre Holzlatte nichtlang genug war und mir ja nichts weh tat, kletterte ich den Baum, neben den Waschstellen, hinauf. Der Hahn flog aus dem BAum auf das nächstbeste tieferliegende Dach und von da auf die Strasse und rannte los. Ich also von dem BAum herunter und dem Hahn hinter her, bis er auf das Tomatenbaumfeld unserer Nachbarin rannte wo er bleiben konnte. Ich ging also in unserer Haus, in das ich ja eigentlich wollte, das Knie meiner Hose war mitlerweile blutrot, also war doch etwas mehr passiert, als nichts. Ich guckte es mir an und dachte ich hätte wohl Glück gehabt, denn bis auf diesem blutenen Loch in meinem Knie (halbsoschlimm) und einem Kratzer an meiner Schulter, naja und einer leichten Prellung an meiner Hand, wie das nach so einem Sturz halt so ist, ging es mir gutund ich hatte auch noch immer gute Laune. Und hatte noch riesigen Spass diesen Abend, denn ich erzählte meinem Bruder lachend was passiert war und jedesmal , wenn ein neues Familienmitglied fragte, was mir passiert sei, lachten mehr Leute bei meiner Geschichte mit.

An meinem nächsten Tag, fand ich es erst auch noch ganz lustig, nun konnte ich mein Knie kaum noch bewegen und es tat nun auch weh, aber irgendwie konnte ich noch drüber lachen. Im Laufe des Tages wurde dann ein schmunzeln draus.

Und dieses ruhige Wochenende, sollte nun auf Grund meiner langsamen Bewegungsmöglichkeit noch ruhiger werden. Naja und so stand der neue DVD-Player, der Kuchen, der mit unserem neuen Backofen und das neue Fonduegerät, das uns Celia mitgebracht hat, auf der einen Seite, die mein Leben versüssten, naja und die Neuigkeit, die ich im Krankenhaus erfuhr, dass sich mein Knie entzündet hatte, das Knie selbst und ein paar andere Kleinigkeiten auf der anderen Seite. (es ist nicht normal, dass es so viel neues gibt aber irgendwie kam alles auf einmal und wirklich nicht mit spendengeldern bezahlt =) ) 

Soviel zu meiner aktuellen Situation. Mein Knie wird langsam besser, das Leben geht weiter, und mir gehts für alle die sich Sorgen machen sollten, oder es einfach nur wissen wollen, immer noch gut.

Liebe Grüsse (aber noch keine Weihnachtsgrüsse, obwohl sich so langsam oder auch schnell Weihnachten mit all seiner Arbeit an Weihnachtskarten etc. in die Gedanken der Mädchen unseres Hauses schleicht(ist das normal?))  Andreas

feliz cumpleaño oder herzlichen glückwunsch

•November 8, 2008 • 1 Kommentar

Ich wache auf wie jeden Tag und so gegen 6:15 uhr bis 6:30 uhr und schaue aus meinem Fenster meines Zimmers im zweiten Stock und sehe den majestätischen Imbabura (ein Vulkan) und einige Wolken am Himmel – wird wohl nicht der beste Tag vom Wetter her – . Ich gehe die Treppen herunter auf meinen gewohnten Toilettengang. Unten in der Küche wird wie immer sich unterhalten, denn mindestens die hälfte der Familie ist ab spätestens 6 uhr im Erdgeschoss am werkeln und am sich für den Tag vorzubereiten. Mir wird zum Geburtstag gratuliert was mich sehr freut. Ich hatte schon fast vergessen, was um diese fast unmenschliche Uhrzeit ja auch berechtigt ist, dass ja nen besonderer Tag ist – mein geburtstag 5. 11.08, jetzt bin ich wohl 20 jahre alt, naja man fühlt sich auch nicht viel anders als gestern. Jetzt erstmal nen bisschen trocken Brot und Wasser mit irgendnem nen Kraut, von dem meine Gastmutter den Namen vergessen hat, und viel Zucker frühstücken meinen Rucksack geschnappt und auf die Strasse, wenn man diesen Feldweg vor unserem Haus so nennen kann, hinunter zur schule. Durch das Gittertor, das aus Sicherheritsgründen nötig ist, betrete ich die Grundschule mit ich glaube um die 120 Schüler, meine Arbeitzstelle für die nächste Zeit bis Ende Juni. Dann ist Schulschluss, für mich Arbeitsschluss und dann beginnt das Fest der Feste hier, Inti Raymi, das Erntefast Ecuadors und ganz Südamerikas, das der Sonne gewidmet ist, der gedankt wird für all die Füchte die sie und Mutter Erde hervorbringt. Aber zurück zu meiner Schule wo mich beim betreten der Schule schon von meinen Arbeitskollegen, bzW. Arbeitskolleginnen begrüsst werde, „buenos días“ und Hand schütteln ist hier nicht nur ein netter Gruss sondern auch ein muss, wenn man nicht als unhöflich darstehen will, denn eigentlich sind alle Lehrerinnen die hier an dieser Schule arbeiten und die Kinder nicht nur unterrichten sondern auch drillen und zusammen schreien. Doch meist ist auch Señor Franklin ein Feuerwehrlehrer, wie man in Deutschland sagen würde, auch da, genaus wie diesen Morgen. Meine Direktorin weisst mich darauf hin, dass ich spät dran bin, was wirklich eine Ausnahme ist, wobei ich nicht einmal weiss waurm ich spät dran bin, vielleicht weil meine Uhr nicht richtig geht und ich sie noch nicht richtig gestellt habe. Die Kinder, die jeden Morgen antreten müssen, sich auf dem Schulhof formieren und irgenwelche Übungen über sich ergehen lassen müssen, die Teils sinnvoll sind, Teils fast an Militärübungen erinnern mit Marschieren, antreten und die Augen nach links gewandt… sind nun schon alle in den Klassen (zumindest die meisten). Doch die Lehrerinnen wie immer bruachen noch nen bisschen Zeit. Für mich nicht so schlimm, dass ich zu spät bin, da ich erst zur zweiten habe und eh nur auf Wunsch der Direktorin zur ersten erscheien, doch ausgerechent Heute erzählt mir die Direktorin, dass sie aus irgendeinem Grund keine Zeit für ihre Klasse hat und bittet mich diesen zu übernehmen. Also ab in die Klasse und Englisch unterrichten. Heute habe ich mir gedacht erzähle ich den Kindern, dass für mich ein besonderer Tag ist, da ich Geburtstag habe, und lehre ein paar Vokabeln die mit Gerburtstag zusammen hängen. die Stunde verläuft etwas chaotisch, da die Schüler eigentlich nicht auf Englisch eingestellt sind und lieber noch Hausaufgaben oder ähnliches machen wollen statt plötzlich Englisch zu haben. Aber sie verlauft doch ganz gut und nach einer weiteren Englischstunde mit dem 6. Jahrgang ist grosse Fütterung und Pause für alle. Dann habe ich noch eine Stunde Computerunterricht in der ich den Schülern heute PowerPoint etwas näher bringe, dann noch mal Englisch und geschafft =). Naja mit den kleinen spiele ich noch ein wenig Flugzeug oder ähnliches zum Schluss bis ich mich dann gegen halb eins zu meinen Heimweg aufmache. Zu Hause ist erstmal Niemand wie es nicht häufig, aber manchmal vorkommt und es steht auch kein Essen in der Küche, doch die Hünde (Rambo und Coca) sind da also kann Dolores, meine Gastmutter nicht weit sein. Und so ist es auch. Ich helfe ihr mit den Schafen und dann gehen wir Essen machen. Nach einem guten und ausgiebigen, aber einfachem Mittagessen helfe ich noch ein wenig und bereite dann meinen Unterricht für den nächsten Tag vor. Dann spiele ich noch mit meiner Gastschwester bis wir das Essen der Schweine servieren müssen. Währenddessen wird es dunkel, denn es ist schon gegen 6 Uhr Abends. Nach dem Abendessen und vielleicht noch den Nachrichten geht es dann auch ins ersehnte Bett um am nächsten Tag von vorne anzufangen – dann aber ohne Geburtstag.

Ein sehr ruhiger Geburtstag, an dem ich mir aber sehr sicher war, dass viele Leute an mich denken sich aber nur nicht bei mir melden können. Am Freitag und heute am Samstag bestätigte sich meine Befürchtung  =).

Ich wurde herzlich im Cielo Azul Haus begrüsst, in dem ich mit 14 anderen Voluntären/innen (wir sind 2 Jungs und 12 Mädels) zusammen am Wochenende hause und habe einen Biergutschein für einen Abend in unserer Stammbar, dem Fauno geschenkbekommen, den sie mit dem Vertrauen in mich, dass ich ihn nicht zu sehr ausnutzen werde, ausgestellt haben, und den ich vielelicht mal heute Abend einlösen werde.

Wie ihr seht es geht mir ganz gut hier uns ich hab es endlich mal wieder geschafft einen Artikel zu schreiben. Vielen Dank für all die lieben Geburtstagsgrüsse, die mir geschickt, geschrieben oder auch nur gedacht wurden, und besonderen Dank für meine Fressbox habe mich nicht nur gefreut, sondern riesig gefreut, obwohl ich die eine Tafel Schokolade schon vermisse. Ich denke immer gerne an Deutschland zurück und vorraus.

Bis zum nächsten Artikel und sorry, dass ich nicht mich nicht bei allen persönlich bedanke, ich hoffe ich habe hier die vielen mir gestellten Fragen beantwortet und bin allen gerecht geworden -falls nicht bitte anmerken. und zu guter letzt noch was ganz wichtiges: herzlichen Glückwunsch an Helene, Piet, Steffen, Christian, Heinrich, Wallie, Nina, Maja und alle die ich vergessen haben sollte.

Danke fürs lesen =)

So es ist jetzt 20 vor 7 ich sitze jetzt schon lange genug hier im Internetkaffee, mit Musik über Myspace in den Ohren, die Fabienne und die Maike sind schon weiter und auch das Rudel Strassenhunde das vorhin hier reingerannt kam, zur Belustigung, sind auch schon wieder weg. Also will ich auch mal weiter: essen und feiern mal sehen was der Abend noch bringt.

Kontakt nach Hause

•Oktober 12, 2008 • Kommentar schreiben

Ich dachte mir es wäre ganz witzig alle möglichen Skypbilder hier mal reinzustellen. Ist vielleicht nicht ganz fair für die Betroffenen, aber ich finds ne gute Idee und naja hier sind sie:

Kerstin einer meiner Tagelöhner-Arbeitgeberin aus meinem Exnachbarortes Exten

 Joa… die Laura ganz frisch ohne Haare. Tochter von Kerstin und gute Freundin von mir.

Und zu guter letzt mein cooler, grosser Bruder kurz nach seinem 22. Geburtstag.

Achso und ich beim skypen zum Ausgleich damit ich auch doof da stehe.

Mehr habe ich leider noch nicht. Aber ich werd mal weiter sammeln.

Des rechten Fusses erster Teil

•September 28, 2008 • Kommentar schreiben

Doch dann circa 4 Wochen bevor es losgehen sollte wäre fast alles nach hinten losgegangen. An diesem Tag einem Samstag wollte ich Mingo einen sehr sehr… guten Freund besuchen. Ich war Spät dran. Ich kam am Bahnhof in Rinteln an. Der Zug fuhr schon ein. Ich lief los. Treppe der Unterführung runter. Barfuss – das hätte ich besser bleiben lassen. Ich weiss nicht wer es schon alles gewusst hat aber mir war es nicht bewusst, dass die Treppe so glatt ist wenn man Barfuss unterwegs ist. Zumindest ging es völlig haltlos die Treppe runter. Unten dann der Aufprall. War alles in Ordnung? Irgendwas stimmte mit meinem Fuss nicht. Schnell alle meine Sachen eigesammelt, die sich bei meiner Bruchlandung überall verteilt hatten. Keiner hatte meinen Sturz gesehen. Ob ich den Zug wohl noch kriegne kann? Egal. Weiter gehts. Die Treppe hochgehumpelt. Und da stand er, als wenn nichts gewesen wäre. Kaum hatte ich Platz genommen um meinen Fuss zu entlasten ging die Fahr auch schon los. Auf nach Herford.

Was mit meinem Fuss los war – keine Ahnung. Wie ich genau zu Mingos und Lenas (sein Vater geb. Thomas) Wohnung kommen sollte – wusste ich nicht. Wie ich MIngo erreichen sollte – kein Plan (mein Handy war schon seit 2 Wochen kaputt)

Der Aufbruch ist ziemlich spontan gewesen.  Die Hoffnung, dass mit meinem Fuss alles in Ordung und Mingo mich vielleicht vom Bahnhof abholen würde blieb; bis ich nach einem erfolglosem und nicht so erfreulichem Gespräch mit Dietmar (dem Freund meiner Ma), durch das ich die Nummer zwar erfahren, aber falsch notiert hatte, 2 1/2stündigem warten (es war mittlerweile 24 uhr) und der Erkenntnis, bei dem Versuch erneut zu telefonieren, dass ich mein Portemonaie an der Telefonzelle liegen lassen hatte. Mein Fuss war mittlerweile mindestens doppelt so gross wie normal und tat nur wenn ich ihn nich bewegte kaum weh. Nur was tun ohne Geld, nur einer schwacher Ahnung wo es hingehen sollte und mit diesem blödem kaputtem Fuss?

Nachdem ich feststellen musste, dass mich ohne Geld kein Taxi zum Krankenhaus bringen würde lief (oder sollte ich sagen humpelte ich los) und fragte mich durch. Einige komische Blicke und Aufforderungen mir Schuhe anzuziehen später hatte ich dann doch einen ziemlich langen Weg hintermir als netter Kerl auf die glorreiche Idee kam mich mitzunehmen und mich direkt vor die Notaufnahme zu fahren.

Im Kraneknhaus sah ich mich einer etwas schwer hörigen Frau in der Aufnahme gegenüber, der ich erklärte was vorgefallen war, dass ich, da mein Portemonaie weg war keine Krankenversicherungskarte und keine 10 Euro bei mir habe und dass ich gerne ein Telefonbuch hätte um meinen Kumpel anzurufen. Dort erfuhr ich auch, dass ich vermutlich eine Bänderzerrung, oder zumindest eine Bänderdehnung hatte und dass die Heilung so circa 3 bis 4 wochen also perfekt bis zum Abflug brauche (Glück im Unglück gehabt). (Nun konnte ich Rott, der nach Aris Geburtstag beim Versuch auf einer Baustelle nen bisschen zu randalieren bzW. beim Versuch sein Bett umzustellen (Krankenhausversion) sich den Zehennagel abgerissen hatte, nicht mehr ganz so gut belächeln, dafür mich schon viel besser). Mingo und Felix holten mich am Krankenhaus mit dem Auto ab und auch mit dem Auto kam ich, nach einem sehr guten Buch (Stephen King, Der Todesmarsch) in das cih mich nach meinem „Marsch“ zum Krankenhaus ganz gut hinein versetzen konnte und eineigen Magic spielen so wie einigen Tagen Bein hochlegen und kühlen, mit meiner Mum wieder heimwärts. Zu Hause verbrachte ich viele langweilige Stunden im Bett und etwas anstrengende Stunden auf Krücken.

Nun überlege ich mir wohl immer zweimal ob ich barfuss Treppen herunter renne, aber wie heisst es so schön: “ shit happens“.

ADIA und ABI

•September 28, 2008 • Kommentar schreiben

Auf der Suche nach einem Zivildienstplatz im Ausland (auch Adia Anderer Dienst im Ausland genannt) bin ich letztendlich, nach dem ich es schon fast aufgegeben hatte, da ich den ABI-Stress noch parallel hatte und einige Absagen erhalten hatte, bei YAP gelandet. Telefonisch habe ich mich erkundigt welche Projekte ADIA-Plätze sind und erfuhr, dass der Bewerbungsschluss eigetlich schon am Montag zuvor abgelaufen war. Doch wäre noch alles möglich, wenn ich meine Bewerbung bis zu dem drauffolgenden Tag per Email an YAP schicken würde und am Wochenende zu dem Auswahltreffen nach Frankfurt (Leonberg) komme. Alles etwas spontan und zu alle dem sollte das Treffen um 12:00 Uhr anfangen und ich wusste das könnte ich unmöglich schaffen, da ich an dem selben Tag meine 6-stündige Bioklausur schreiben musste. Unabhängig davon und davon, dass ich am drauffolgenden Dienstag schon wieder Physik schreiben musste habe ich zugesagt. Nach der nicht hundertprozentig geglückten Bioklausur ging es also los nach Frankfurt. statt um circa 21 Uhr anzukommen wie geplant wurde es aufgrund von Problemen mit dem Zug fast 24 Uhr. Also statt wie die anderen den Samstag und den Sonntag zu haben war es bei mir nur der Sonntag an dem ich mich einbisschen von meiner guten Seite zeigen konnte. Unabhänig davon war die Reise nach Frankfurt ein Erfolg und nur ein kleines Abenteuer im Bergelich zu dem was kommen sollte: ein Jahr Ecuador.

Monika Senn wollte mich in ihrem Projekt namens Cielo Azul dabei haben. Ich sollte also ein Jahr lang mit  indigenen Schulkindern zusammenarbeiten und englisch unterrichten.

Freunde und Bekannte, die dies Erfuhren waren begeistert und freuten sich für mich. Ich freute mich natürlich auch doch wusste ich nicht wirklich was es bedeutet solch ein Projekt anzutreten also war mir auch ein wenig mulmig zu mute, ich wollte aber einfach mal alles auf mich zukommen lassen.

Nach einer Vorbereitungswoche in der es auch unsere ABI-Noten gab die nen Kumpel für mich abgeholte, verpasste ich dann, durch diese (und durch nen bisschen Schusseligkeit und Spontanität die einfach zu meiner Person gehört) den Anmeldetermin für die Nachprüfungen verpasste. 

Man sieht alles nicht ganz einfach mit Abi und Adia, aber nun habe ich ja auch das hinter mir…

Wers wissen will

•September 28, 2008 • Kommentar schreiben

So – hallo erstmal,

ich bin Andreas Zuckmayer für die, die es noch nicht wissen und ich bin jetzt seid dem 22. August 2008 in Ecuador. Eigentlich lebe ich in Volksen einem kleinen Ort bei Rinteln und wer Rinteln nicht kennt, das liegt in Niedersachsen höhe Hannover an der Weser, da wo die Weser einen Knick macht. Ich war bis Anfang diesen Jahres auf dem Gymnasium in Rinteln und habe da mein Abi gemacht. Und was kommt nach dem Abi wenn man nicht das Glück hatte ausgemustert zu werden? – Richtig, Zivildienst und den mache ich hier in Ecuador. Und was ich hier mache… Englisch-, Sport- und Computerunterricht geben. Klingt jetzt nicht ganz einfach – ist es auch nicht. Aber es ist etwas ganz Neues, ganz Anderes und etwas, dass so klingt als wenn man helfen kann, viel lernen kann, Spass haben kann und irgendwie muss man ja mal die Welt kennen lernen. Also dachte ich mir: Auf nach Ecuador!!!

Zur Zeit würde ich sagen eine gute Entscheidung mit Schattenseiten. Aber wie sage ich gerne:“ Alles hat seine guten und seine schlechten Seiten.“ Und ich suche hier natürlich die Guten.

Aber da mich so viele Leute kennen und eine der Schattenseiten ist, dass ich all meine Verwandten, Bekannten und noch so dicken Freunde zurücklassen musste, möchte ich mit diesem Blog sie alle so gut es geht, (ist gar nicht so einfach alles festzuhalten und genug Zeit zu finden um allen und vor allem mir gerecht zu werden) auf dem Laufendem halten. Ausserdem euch allen, die mich kennen, wissen lassen, dass ich euch nicht vergessen habe und dass ihr mir echt wichtig seid, dass ich nicht all eure Emails immer sofort beantworten kann, es aber trotzdem gern machen würde und dass ihr euch alle lieb gehabt fühlen sollt, schön mitlesen sollt und dass ihr mich auch auf dem neusen Stand haltet und natürlich, dass ihr mich nicht vergesst. Bis in einem Jahr.

Achso natürlich auch liebe Grüsse die ich noch nicht kenne, die aber trotzdem mitlesen und erleben was ich hier erlebe. – danke für jeden Leser, auf dass meine Stunden hier im Internetkaffee nicht ganz umsonst sind.

Ich hoffe euch gefallen meine Texte, auch wenn ich eigentlich ein Mensch bin der einfach lebt und nicht viel schreibt und wenn ich doch schreibe, dann meist einfach drauf los und ohne das ganze noch mal zu lesen also bitte habt Nachsicht mit einem armen faulen Menschen.